Vision Elbsandstein

Prolog

Marc Henkenjohann

Als ich mich 1994 im Alter von 21 Jahren entschied mein VWL Studium an der TU Dresden aufzugeben um in der Sächsischen Schweiz etwas zu bewegen und aufzubauen, war ich voller Visionen – und bin es heute noch immer.

 

In der Realität können Unternehmergeister wie ich jedoch nur Bruchteile Ihrer Visionen umsetzen, da sie häufig an Behörden, Rahmenbedingungen oder schlechten Branchenchancen und -bewertungen scheitern.

 

Bringe ich es auf den Punkt, kann ich seit Jahren nur mit gefühlten 10 Prozent meiner Fähigkeiten und Möglichkeiten arbeiten und muss dabei sogar zusehen, wie vieles verfällt, was man leicht erhalten und entwickeln könnte.

 

Auf dieser Internetseite möchte ich meine Projekte aus den letzten 24 Jahren, nachdem ich sie visualisiert habe, nach und nach präsentieren.

 

Beginnen möchte ich mit der Planung zum Um- und Ausbau des Winterbergs aus dem Jahre 2000 und meinem Parkplatzprojekt im Kirnitzschtal aus dem Jahr 2008. Als ich das Winterbergprojekt als 27 jähriger vorstellte, wurde meine Visionen als „Vision 2050“ belächelt. Das damals Geplante ist heute marktfähiger Standard. Vielleicht gelingt es mir dieses Projekt noch als „Vision 2020“ umzusetzen.  

Großer Winterberg

Bergwirtschaft und Herberge

Konzeption zum Umbau und Sanierung der Bergwirtschaft und Herberge Großer Winterberg (Bad Schandau) aus dem Jahr 2000.

 

Die einzigartige Lage des Hauses in der Kernzone des Nationalparks Sächsische Schweiz inspirierte uns von Beginn eine Oase der Ruhe und Erholung für Tagesausflügler und Übernachtungsgäste zu schaffen. Für Letztere sollte das Freizeitangebot im Haus u.a. mit Fitnessraum, Saunabereich und Kneippbecken aufgewertet werden. Die Bewirtschaftung sollte so nachhaltig wie möglich erfolgen, der Shuttleverkehr für Mitarbeiter streng kontengiert mit Elektromobilen erfolgen, ein täglicher Gepäcktransfer von und nach Schmilka für Herbergsgäste und Rundwanderer auf dem Malerweg stattfinden.

 

Auf Grund der ungünstigen Eigentumsverhältnisse (Erbbaurecht) bei denen uns nur die Gebäude gehören, war diese Konzeption, welche damals auch von unserer Hausbank als „Vision 2050“ belächelt wurde, nie realisierbar, da das unter Denkmalschutz stehende Haus ohne Grundstück keinen Wert hat und somit keine Sicherheit darstellt.

Parkplatz Haidemühle

Parkflächenplanung im Kirnitzschtal

Planung zur Errichtung eines Wanderparkplatzes auf dem Grundstück Haidemühle im Kirnitzschtal aus dem Jahr 2008.


Die Beliebtheit des Elbsandsteingebirges führt an markanten Ausgangspunkten für Wanderungen und Klettertouren besonders an Wochenenden und Feiertagen zu deutlichen Engpässen der Parkplatzsituation. Besonders im Kirnitzschtal in dem Bereich zwischen Neumannmühle und Nassem Grund parken häufig bis zu 280 Pkws wild in den Straßengräben und auf den schützenswerten Naturwiesen. Darüber hinaus stellt diese chaotische Parksituation häufig auch eine Behinderung der Kirnitzschtalbahn und Versperrung der Rettungswege dar.


Ein Parkplatz an der Haidemühle könnte diese Situation deutlich entschärfen und zur Ordnung und Attraktivität des wildromantischen Tales beitragen.


Bauvoranfragen für dieses Projekt wurden bereits zweimal aus Gründen des Naturschutzes abgelehnt.

Impressionen


Es ist unmöglich alle Emotionen und Eindrücke auf dieser Internetseite wiederzugeben. Ein paar wenige Bilder möchte ich Ihnen aber dennoch nicht vorenthalten.